Fahrerlaubnis auf Probe

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Fahrerlaubnis auf Probe

  In Deutschland ist es so, dass jeder der einen Führerschein besitzt zunächst einmal auf Probe fährt. In Deutschland ist es so, dass die 2-jährige ab dem Erwerb der Fahrerlaubnis gilt. Wenn ein Fahranfänger in diesen 2 Jahren entweder einen schweren, oder auch A-Verstoß genannt begeht, so muss er an einem Aufbauseminar teilnehmen. Das gleiche gilt bei zwei weiniger schweren Verstößen, die B-Verstöße genannt werden. Zudem wird ab dem Zeitpunkt des Verstoßes die Probezeit einmalig noch einmal um zwei Jahre erhöht. Hinsichtlich der Länge der Probezeit gilt es jedoch zu differenzieren. Wer bereits im Alter von 16 Jahren einen A1 Führerschein erworben hat, der hat nach Erwerb des Autoführerscheins nur noch eine Probezeit von einem Jahr.

Nur wer sich bis ins kleinste Detail an die Verkehrsregeln hält besteht die Zeit des Fahrens auf Probe und erspart sich teure Aufbauseminare und eine Verlängerung der Probezeit. Eingeführt wurde der Führerschein auf Probe bereits im Jahre 1986, weil Fahranfänger immer mehr an Unfällen beteiligt waren. Seit diesem Zeitpunkt ist es so eine Fahrerlaubnis erst einmal auf Probe ausgestellt wird. Ein Ablaufdatum der Probezeit ist auf dem Führerschein festgehalten und liegt in der Regel 2 Jahre nach dem Ausstellungsdatum. Wie bereits erwähnt droht bei einem A- oder B-Verstoß ein Aufbauseminar und es werden alle Verstöße im Verkehrszentralregister vermerkt.

Während ein Fahrer den Führerschein auf Probe hat, werden bei ihm drei verschiedene Arten von Verkehrsverstößen unterschieden. Unter die Kategorie eins fallen Verkehrsdelikte, die unter der Punktegrenze liegen und auch nicht in der Zentralkartei in Flensburg vermerkt werden. Diese Verstöße haben auch keine Auswirkungen auf die Dauer der Probezeit und ziehen auch keine Aufbauseminare oder dergleichen nach sich. Der Fahrer muss dabei lediglich die jeweilig anfallenden Buß- und Verwarnungsgelder bis zu einer Höhe von 40 Euro bezahlen.

Zur zweiten Kategorie von Verstößen zählt der so genannte A-Verstoß. Dabei sind schwere Zuwiderhandlungen gegen die Straßenverkehrsordnung gemeint. Meistens handelt es sich dabei auch um Verkehrsstraftaten wie beispielsweise Trunkenheit im Verkehr, Straßenverkehrsgefährdung oder auch Unfallflucht und Nötigung. Ein A-Verstoß kann aber auch vorliegen, wenn es zu Ordnungswidrigkeiten wie falsches Überholen, einen Rotlichtverstoß oder auch Vorfahrtsverletzungen kommt. Auch das Fahren mit mehr als 20 km/h über der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit und auch das Fahren mit zu wenig Sicherheitsabstand stellt einen A-Verstoß dar.

Zur letzten Kategorie beim Führerschein auf Probe zählt der B-Verstoß. Dazu zählen Behinderungen von Fußgängern und Radfahrern beim Abbiegen genauso wie abgefahrene Reifen oder auch das Versäumen einer TÜV Untersuchung um mehr als acht Monate. Auch eine Gefährdung von Personen, die sich an Bushaltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln aufhalten hat einen B-Verstoß zur Folge.
Kommt es zu einem Verstoß während des Führerscheins auf Probe, sprich es liegen zwei B-Verstöße oder ein A-Verstoß vor, ist die Folge das bereits erwähnte Aufbauseminar und die Verlängerung der Probezeit um weitere zwei Jahre. Wenn während der verlängerten Probezeit ein Verstoß begangen wird kommt es zu einer schriftlichen Verwarnung und es wird die Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung ausgesprochen. Wird nach diesen Vorgängen erneut ein Verstoß begangen, so wird einem der Führerschein weggenommen. Ein neuer kann erst nach 3 Monaten beantragt werden.



 

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